Projekte

Projekte 2018

"Generation Mainstream? - ProtesteckICH, wieviel Matrose steckt noch in uns?"

Projektträger:
Förderverein des Ernst-Barlach-Gymnasiums Kiel e.V.

Basierend auf der 2016 durchgeführten SINUS-Jugendstudie "Wie ticken Jugendliche 2016?" haben die Schülerinnen und Schüler der E0 Stufe beschlossen, den vorläufigen Ergebnissen aktiv zu begegnen und im Rahmen eines Theaterstücks die Auseinandersetzung mit einer selbst empfundenen politischen Haltungsmüdigkeit in einen aktiven Diskurs zu lotsen und theatralisch offenzulegen: Was ist Demokratie? Was liegt zwischen Revolution und Lethargie? Und was geht es mich an?
Die Partnerschaft für Demokratie in Kiel fördert dieses Projekt, welches von einer Theaterpädagogin professionell unterstützt wird. Die Schülerinnen und Schüler sind gefordert, verschiedensten Ausdrucksmöglichkeiten auf den Grund zu gehen und mit Hilfe dieser aktiv gesellschaftspolitische Themen zu bearbeiten, die für sie bislang zu wenig Bedeutung hatten. Nach der geplanten Premiere im Juli ist eine Kooperation mit der Stadtgalerie angedacht, die anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Matrosenaufstands in Kiel eine Ausstellung junger Künstlerinnen und Künstlern zum Thema Revolution zeigen wird. Hier werden sich die Schülerinnen und Schüler ausstellungsbegleitend mit dem Wesen von Revolution und Demokratie auseinandersetzen.

lokal-o-mat

Projektträger:
Junger Rat

„Ohne Jugend ist kein Staat zu machen. Die Stabilität und der Fortbestand einer Demokratie sind nur dann gewährleistet, wenn diese von jungen Menschen mitgetragen und mitgestaltet wird. Demokratie braucht Demokraten“ (frei nach Friedrich Ebert)

2018 finden in Schleswig-Holstein die Kommunalwahlen statt. Das Wahlalter für die Kommunalwahlen ist seit vielen Jahren auf das Alter von 16 Jahren abgestuft.  Viele Erstwähler*innen sind mit dem Thema Politik nicht sehr vertraut und auch nicht ausreichend informiert. Der Junge Rat führt nun in Kooperation mit der Landeshauptstadt Kiel, der Partnerschaft für Demokratie in Kiel und dem Landesbeauftragten für politische Bildung ein Projekt durch, welches diesem Umstand entgegenwirkt. Das Projekt lokal-o-mat soll Jugendliche dazu befähigen sich zu informieren, politisch aufgeklärt zu sein und sich ihrer demokratischen Verantwortung bewusst zu werden. Ein wesentlicher Bestandteil ist die eigene Meinungsbildung z.B. über die vielfältige Parteienlandschaft und das eigene Verständnis sich zu engagieren bzw. zu äußern. Das Angebot richtet sich an die Erstwähler*innen, bzw. an 14- 20 jährige, insbesondere an Schüler*innen der Mittel-und Oberstufe der Kieler Schulen. Gemeinsam mit der der Landeshauptstadt Kiel und dem Landesbeauftragten für politische Bildung soll der sogenannte lokal-o-mat auch in Kiel auf die Beine gestellt werden. Neben dem Förderantrag beim Bundesprogramm Demokratie leben! beteiligt sich der Junge Rat außerdem mit Helfer*innen im Redaktionsteam zur Erarbeitung der Thesen. „Der lokal-o-mat funktioniert nach dem Prinzip Frage-Antwort-Ergebnis. Er stellt alle zu einer Kommunalwahl zugelassenen Parteien vor gibt Auskunft darüber mit welcher Partei die Nutzerinnen und Nutzer inhaltlich am meisten übereinstimmen.“

Beschreibung des lokal-o-maten auf der Homepage: www.lokal-o-mat.de

Für mehr Informationen: www.jungerrat@kiel.de

Was bewirkt meine Stimme?

Projektträger:
Jugendbüro Mettenhof in Kooperation mit dem AWO Servicehaus Mettenhof


Das Jugendbüro Mettenhof und das AWO Servicehaus Kiel-Mettenhof werden, gefördert von der Partnerschaft für Demokratie in Kiel, in diesem Jahr gemeinsam ein Politikprojekt für Jung und Alt durchführen.
Das Projekt mit dem Titel „Was bewirkt meine Stimme?“ hat zum Ziel, sich generationsübergreifend mit den Themen Demokratieverständnis, Meinungsbildung, Wahlen aber auch mit Politikmüdigkeit zu befassen.
In einem angeleiteten zweitägigen Workshop Anfang September 2018 werden sich Jugendliche und Senior*innen gemeinsam in eine Auseinandersetzung mit den o.g. Themen begeben. Die Teilnehmenden haben unterschiedliche kulturelle Hintergründe. Da zusätzlich jüngere und ältere Menschen teils sehr unterschiedliche Lebenswelten haben, geht es auch um Perspektivwechsel und die Förderung von einem größeren Verständnis füreinander.
Der Workshop wird dergestalt strukturiert, dass die Themen sowohl in der Gesamtgruppe diskutiert als auch in unterschiedlichen Kleingruppen bearbeitet werden. Es ist außerdem geplant, Gäste aus der Kommunal- und/oder Landespolitik einzuladen, um auch hier einen Austausch zu initiieren.

Kooperationspartner: AWO Servicehaus Mettenhof & Jugendbüro Mettenhof

Bootshafensommer der Demokratie

Projektträger:
Partnerschaft für Demokratie in Kiel in Kooperation mit Kiel Marketing e.V.

Foto: Lena Wendt

Der Begleitausschuss der Partnerschaft für Demokratie in Kiel hat sich für das Jahr 2018 eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Demokratieförderung vorgenommen. Dieser Schwerpunkt betrifft sowohl den Aktions- und Initiativfonds als auch in Absprache mit dem Jugendbeirat dessen Projekte. Die Titelsponsorschaft für den Kieler Bootshafensommer ist das größte der Vorhaben zur Verwirklichung dieses Hauptzieles. Hier kommt in der Folge die große Werbemaschinerie des Kieler Stadtmarketings zur Verbreitung der Programmthematik zum Einsatz. Den Sommer über (vom 20. Juli bis zum 25. August) werden jeweils freitags und samstags von 14 bis 22 Uhr mit einem gemischten Kulturprogramm mit eingestreuten inhaltlichen Blocks Demokratie gefeiert und inhaltlich positiv beworben. Dazu gehören ein Tag der Auslandskulturgesellschaften genauso wie ein Aktionstag der Partnerschaft für Demokratie in Kiel. Für mehr als einen Monat wird das gesamte Stadtmarketing der Landeshauptstadt Kiel auf das Thema Demokratieförderung konzentriert sein.

Democratic Corner im Rahmen des Wellingdorfer Stadtteilfestes

Projektträger:
Stadtteilbüro Ost in Kooperation mit dem Verein zur Förderung von Kunst und Kultur e.V.

Das Wellingdorfer Stadtteilfest hat sich über die Jahre hinweg zu einer festen Tradition im
Stadtteil entwickelt. Hierbei handelt es sich um ein nicht-kommerzielles Fest von und für den Stadtteil, auf welchem sich ansässigen Vereine, Institutionen und Firmen eine Präsentationsplattform bietet. Ermöglicht wird das Fest durch die Unterstützung vieler engagierter Akteure, Sponsoren und Ehrenamtler, ohne die eine solche Veranstaltung nicht funktionieren kann.
Gefördert durch die Partnerschaft für Demokratie in Kiel steht das Stadtteilfest in diesem Jahr ganz unter dem Zeichen der Demokratieförderung. Angelehnt an die Speaker's Corner in London, soll auf dem Lunaplatz eine entsprechende Demokratic Corner eingerichtet werden. Hier laden eine Vielzahl unterschiedlichster Aktionsangebote dazu ein, sich kreativ, humorvoll und in stetem Diskurs mit dem Begriff und dem eigenen Verständnis von Demokratie auseinanderzusetzen.

Festival am kleinen Strand 2018 - No Nation - just People!

Projektträger:
Anstatt e.V.

Unter dem Motto „No Nation – Just People! Solidarität ist die Alternative!“ lädt Anstatt e.V. auch in diesem Jahr wieder Menschen jeden Alters und unterschiedlichster Herkunft dazu ein, am 25. August 2018 am kleinen Strand in Friedrichsort gemeinsam für eine offenere, bunte und engagierte Gesellschaft zusammenzustehen und diese zu feiern. Seit seiner Gründung 2012 hat das kleine Festival bereits Großes bewirkt, so ist das Skagerrakufer schon lange kein Ort mehr, der für Rassismus und Intoleranz, sondern für Weltoffenheit und Begegnung steht. Unter Beteiligung einer engagierten Öffentlichkeit, Jugendorganisationen und Initiativen wie Zebra (Verein für Opfer rechter Gewalt) und der ZBBS (Zentrale Beratungsstelle für Migrant_innen) werden bereits in der Vorbereitung des Festivals demokratische Kräfte des Stadtteils gebündelt. Die gewohnt abwechslungsreiche Musik- und Rahmenprogrammplanung der Veranstalter läuft bereits auf Hochtouren. Ganz neu gestaltet sich in diesem Jahr die Ausrichtung des Nachmittagsprogramms. So wird in diesem Jahr neben dem Angebot interaktiver Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Thema Toleranz und Weltoffenheit eine Kieler Künstlerin oder ein Kieler Künstler gemeinsam mit den Festivalbesucher_innen ein Denk_mal für Demokratie und Respekt kreieren, welches später durch den Verein im Stadtteil positioniert werden soll. Friedrichsort setzt so ein Zeichen für Toleranz und eine Welt ohne menschenverachtendes Verhalten und dies weit über den eigenen Stadtteil hinaus.

Der Eintritt ist frei.

Für mehr Informationen:
www.facebook.de

Plattenmonster Medienkompetenz-Center

Projektträger:
Claudius Carstens - Plattenmonster Schallwaren GmbH

Als interkulturelles Kommunikations- und Begegnungsprojekt konzipiert, bietet das Plattenmonster Medienkompetenz-Center Schülerinnen und Schülern Raum und Möglichkeit, den eigenen kreativen Fähigkeiten und Ausdrucksmöglichkeiten auf den Grund zu gehen.
Die teilnehmenden Jugendlichen setzen sich aus einer DaZ Klasse und einer Klasse des 12. Jahrgangs des RBZ Wirtschaft zusammen.
Mit dem Themenschwerpunkt „Engagement im demokratischen Umfeld“ werden die beteiligten Schülerinnen und Schüler darin unterstützt, die eigene Haltung sichtbar zu machen, offen zu diskutieren, zu hinterfragen und weiter auszubilden.
Hier kombiniert das Medienkompetenz-Center methodisch die Vermittlung verschiedenster Medienarten und generiert daraus vielschichtige Lern- und Schaffensprozesse. Die unterschiedlichen Lebenserfahrungen, aber auch Gemeinsamkeiten der Teilnehmenden bilden gleichzeitig den inhaltlichen Ausgangspunkt dieser Projektarbeit. Ob nun ein fertiger Film oder ein Musikstück - am Ende steht ein selbst entwickeltes konkretes Erfolgserlebnis, ein Zeugnis der eigenen Selbstkompetenz sowie des gemeinsamen kreativen Potentials.

Zauberwerk - ein Begegnungsprojekt

Projektträger:
Willkommensinitiative Friedrichsort e.V.

Foto: WiF e.V.

Aufgrund der großen Nachfrage und Bedarfe wird das Nähprojekt Zauberwerk auch 2018 als Projekt unterstützt. Das interkulturelle Nähprojekt ist mit seiner Gründung 2017 erfolgreich und nachhaltig in der Landeshauptstadt Kiel angekommen. Das internationale Team aus Näherinnen und Coaches fertigte neben den T-Shirts für die Athleten der Special Olympics in Kiel auch Neugeborenenschlafsäcke sowie Liegehörnchen für frisch operierte Neugeborene mit Übergabe an das Städtische Krankenhaus. In diesem Jahr liegt ein besonderer Fokus auf der Begegnung innerhalb des Projekts. Nicht nur geflüchtete Frauen erhalten die Möglichkeit einen Nähmaschinenführerschein zu erwerben, Kielerinnen sind durch dieses Projekt ebenso angesprochen. So wird mit dem ersten Nadelstich Raum und Gelegenheit geschaffen, sich untereinander auszutauschen und in intensiven Kontakt zu treten.

Andere Bilder schaffen

Projektträger:
Willkommensinitiative Friedrichsort e.V.

Bereits seit 2014 existiert das „Zauberwerk“, die Nähwerkstatt an der Großunterkunft für Geflüchtete in Holtenau. Hier erhalten geflüchtete Frauen die Möglichkeit einen Nähmaschinenführerschein zu erwerben, oftmals der erste Bildungsabschluss in ihrem Leben. Das Projekt wendet sich insbesondere an jene Frauen, deren familiäre Verpflichtungen es oftmals nicht zulassen, dass sie Integrations- oder Sprachkurse besuchen. Mit dem Projekt „Andere Bilder schaffen“, welches sich aus Mitteln des „Nationalen Präventionsprogramms gegen islamistischen Extremismus“ finanziert, soll das Engagement der teilnehmenden Frauen im Rahmen einer groß angelegten Kampagne einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, um so das ‚gebende‘ Moment in der Darstellung geflüchteter Menschen islamischen Glaubens erlebbar zu machen. So werden zunächst unter fachlicher Anleitung hochwertige Produkte hergestellt, die dann an die Schwächsten der Gesellschaft übergeben werden. Geplant sind Neugeborenenschlafsäcke, Liegehörnchen für frisch operierte Neugeborene (keine Kassenleistung), Rolldecken für Obdachlose sowie Produkte, für die Tafeln und die Tiertafeln. Sowohl die Arbeits- als auch die Begegnungsprozesse werden öffentlichkeitswirksam begleitet.

Zauberwerk - Handarbeits- und Nähkurse für Männer

Projektträger:
Willkommensinitiative Friedrichsort e.V.

Das von der Partnerschaft für Demokratie in Kiel geförderte Begegnungs- und Bildungsprojekt Zauberwerk - eine Nähwerkstatt für geflüchtete Frauen - hat sich aufgrund der hohen Nachfrage um eine neue Runde und eine neue Zielgruppe erweitert. Im Oktober diesen Jahres starten erstmalig Handarbeits- und Nähkurse für geflüchtete Männer. Auch im Rahmen dieses Projektes gilt es, Raum und Gelegenheit für einen intensiven Austausch untereinander aber auch mit engagierten Kielerinnen und Kielern zu schaffen. Am Ende des Projektes steht der Erwerb eines Nähmschienenführerscheins und die persönliche Übergabe der gefertigten Produkte an Kieler Kliniken und gemeinnützige Einrichtungen.

Und was glaubst Du? DAZ

Projektträger:
Kiel CREARtiv e.V.

„Und was glaubst Du?“ ist ein sich ständig entwickelndes, lernendes, absolut sinnhaftes und Frieden stiftendes Kiel CREARtiv-Projekt. Zwei Künstlerinnen gehen jeweils für eine Projektwoche in eine dritte oder vierte Klasse an Kieler Grundschulen. Themenfeld ist der Glaube und die verschiedenen Glaubensrichtungen. Ziel ist es, die Kinder über Kunst für Schönheit, Gemeinschaft, Toleranz, Nächstenliebe und Vielfalt zu sensibilisieren und somit fremdenfeindlichen und radikalen Tendenzen schon im Grundschulalter entgegen zu wirken. Mit Mitteln der Kunst- und Theaterpädagogik werden die Inhalte und Unterschiede der vier großen Glaubensrichtungen bekannt gemacht und die zugrunde liegende Gemeinsamkeit von friedlichem Ausgleich und Versöhnung erfahren. Im November soll das Projekt „Und was glaubst Du?“ erstmals mit einer DAZ-Klasse durchgeführt werden. Hierfür wird das Konzept auf diese besondere Schülergruppe hin angepasst.

ZEIK Adventskalender "Gesichter der Demokratie"

Projektträger:
ZEIK Zentrum für Empowerment und Interkulturelle Kreativität in Kooperation mit der ZBBS e.V.

Das von der Partnerschaft für Demokratie in Kiel im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ geförderte Projekt „Demokratielotsen“ präsentiert mit Beginn der Adventszeit ein sehr persönliches Zwischenergebnis. Unter dem Titel „Gesichter der Demokratie“ ist am 01.12.2018 ein Adventskalender online gegangen, hinter dessen 24 Türen sich unterschiedlichste Lebensgeschichten Geflüchteter und ihre Gedanken zum Thema Demokratie verbergen.
Hinter dem Projekt „Demokratielotsen“ steht das engagierte Team rund um das ZEIK (Zentrum für Empowerment und Interkulturelle Kreativität). Das ZEIK Team unterstützt seit 2017 Neuzugewanderte beim Ankommen in Kiel ehrenamtlich als muttersprachliche Begleiter*innen. Durch gemeinsame Unternehmungen und regelmäßige Treffen ist ein multikulturelles Team zusammengewachsen, das sich für Demokratie und Toleranz in Deutschland einsetzt und gesellschaftliche Verantwortung für ein gutes Zusammenleben übernehmen will. Mit seinem Workshop- und Veranstaltungsangebot möchte das ZEIK Gaardener*innen und Kieler*innen ebenso ansprechen wie Neuankömmlinge.

Der Link zum Adventskalender:
https://www.zeik-kiel.de/adventskalender/

Der Link zum ZEIK:
http://www.zeik-kiel.de

Projekte 2017

Festival am kleinen Strand 2017 - No Nation – Just People! Solidarität ist die Alternative!

Projektträger
Anstatt e.V.

Das Festival am kleinen Strand ist mittlerweile eine feste Institution. 2012 gegründet, um das Skagerrakufer von der lokalen rechten Szene zurückzuerobern, lud Anstatt e.V., der Kieler Verein zur Förderung von Jugendkultur, unterstützt von der Partnerschaft für Demokratie in Kiel, mittlerweile zum sechsten Mal dazu ein, gemeinsam für mehr Toleranz und gegen Rassismus einzustehen. Unter dem Motto „No Nation – Just People! Solidarität ist die Alternative!“ feierten am 26. August rund 2.500 Menschen jeden Alters und unterschiedlichster Herkunft gemeinsam für eine offenere, bunte und engagierte Gesellschaft.
Für ein abwechslungsreiches Programm sorgten auch in diesem Jahr verschiedene Bands und KünstlerInnen wie Jennifer Gegenläufer oder das Berliner Boom Orchestra. Auch am Vormittag war für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm gesorgt. Der Eintritt war wie immer frei.

Für mehr Informationen: www.facebook.com

 

 

Und was glaubst Du?

Projektträger
Kiel CREARtiv e.V.

Foto: Kiel CREARtiv e.V.

Auch 2017 tourt das Künstlerduo Deborah Di Meglio und die Schauspielerin Kati Luzie Stüdemann wieder durch die Grundschulen, um die Gretchenfrage zu stellen: „Und was glaubst Du?“ Themenfeld des von der Partnerschaft für Demokratie in Kiel geförderten Schulprojekts sind der Glaube, seine vielfältigen Ausrichtungen und Interpretationen. Ziel ist es, gerade jüngere Kinder für diese Themen zu sensibilisieren. Unreflektierte Aussagen und Abgrenzungen von anders denkenden Menschen werden durch gemeinsames Arbeiten an der Thematik reflektiert und aufgebrochen. Mit Mitteln der Kunst- und Theaterpädagogik werden Inhalte und Unterschiede der vier großen Glaubensrichtungen bekannt gemacht und die zugrunde liegende Gemeinsamkeit von friedlichem Ausgleich und Versöhnung erfahren. „Und was glaubst Du?“ ist ein Projekt, das Kinder frühzeitig motiviert, sich mit den Themen Toleranz und Akzeptanz auseinanderzusetzen.
Im November zieht es die Künstlerinnen hierfür erstmalig nach Russee und zum dritten Mal an die Gerhart-Hauptmann-Schule. Hier erfragen nicht nur die LehrerInnen sondern auch schon die Eltern ihr Projekt.
Für mehr Informationen: www.kielcreartiv.de

 

New Ways for Newcomers: "Gebrauchsanweisung für Deutschland" - Kompaktschulung zur Erstinformation Geflüchteter

Projektträger
ZBBS e.V.

Foto: ZBBS e.V.

New Ways for Newcomers ist ein Bildungsprojekt der ZBBS e.V., konzipiert von Geflüchteten für Geflüchtete, welches Menschen, die innerhalb des letzten Jahres nach Kiel gekommen sind, mithilfe eines Kursangebots von 2x2 Stunden pro Woche für die Dauer von vier Wochen ein Grundverständnis wichtiger deutscher Regeln und Gewohnheiten vermittelt. Mit dem Basistraining erhalten die Neuankömmlinge eine grundlegende Orientierungshilfe für das Zusammenleben in Deutschland.
Um auch Geflüchtete ohne oder mit nur rudimentären Deutschkenntnissen anzusprechen, werden die Kurse parallel auf Farsi und in Arabisch, Tigrinya, Armenisch und Paschtu angeboten. Herausragend an dem Projekt sind neben den Deutschkursen, die Kurse zu den Themenbereichen Menschenrechte, Feminismus, Frauenrechte, Demokratie und politische Philosophie als Kernstück.
Ein weiterer Baustein des Projektes ist weiterhin der Aspekt der Begegnung. Mittels einer verpflichtenden Exkursion ins jüdische Museum Rendsburg, einem Kooperationspartner dieses Projekts, wird verstärkt auf die Themen Menschenrechte und Antisemitismusprävention eingegangen und die Möglichkeit eines kulturellen und religiösen Austauschs und der Begegnung geboten.
In einer Zeit, in der kulturelle Barrieren noch sehr groß sein können, hilft das von der Partnerschaft für Demokratie in Kiel geförderte Projekt auch 2017, Differenzen zu verringern und ein Aufeinanderzugehen zu vereinfachen.

Für mehr Informationen: newways-4-newcomers.com

 

 

Marionettenwerkstatt

Projektträger
Peter Beyer

Der Kieler Marionettenbauer Peter Beyer besuchte auch 2017 wöchentlich Kieler Flüchtlingsunterkünfte, um mit dort wohnhaften Flüchtlingskindern und interessierten Kindern und Jugendlichen aus der Nachbarschaft gemeinsam Neues zu gestalten. Ausgestattet mit viel Holz, Leim und allerlei buntem Federzeugs schufen die Kinder aus recyceltem Material innerhalb nur eines Nachmittages gemeinsam etwas ganz Neues. Von der ersten Idee über den ersten Schnitzer bis hin zur fertigen Marionette unterstützte, forderte und begleitete Puppenprofi Beyer die kleinen Künstlerinnen und Künstler bei ihrem Schaffensprozess. Durch das gemeinsame handwerkliche Arbeiten gelingen eine Kommunikation und ein Kennenlernen zwischen den Kindern und Jugendlichen trotz unterschiedlichster Herkunft ganz wunderbar. Über das Gestalten und das Spiel mit den Puppen werden Sprachbarrieren spielerisch überwunden. Ein Höhepunkt des Projektes ist neben der gemeinsamen Arbeit jedes Jahr eine kleine Präsentation, im Rahmen derer die jungen Künstlerinnen und Künstler die Ergebnisse ihrer Arbeit interessierten Kielerinnen und Kielern präsentieren und bei dieser Gelegenheit stets in lebendigen Austausch und Kontakt treten.Vielleicht gehen am Ende die Nägel aus, an Fantasie, Kreativität und Spaß mangelt es an diesen Tagen jedenfalls nicht!

Für Kontakt und mehr Informationen: marionettenwerkstatt-kiel.de

 

 

Aktionskonferenz des Bündnisses Aufstehen gegen Rassismus! Schleswig-Holstein an der CAU in Kiel

Projektträger
Bündnis Aufstehen gegen Rassismus! Schleswig-Holstein

Gefördert von der Partnerschaft für Demokratie in Kiel hat das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus! Schleswig-Holstein für den 10. Und 11. Februar 2017 zur landesweiten Aktionskonferenz in die CAU nach Kiel eingeladen. Mit über 140 Personen wurde sich am ersten Tag auf einer Podiumsdiskussion mit Rechtspopulismus in seinen Erscheinungsformen und mit der von ihm vertretenen Ideologie befasst. “Wie konnte der Rechtspopulismus eigentlich so stark werden und was macht ihn aus?” Ausgehend von dieser Frage und mit dem Ziel, dem wachsenden Phänomen entschlossen und argumentativ entgegenzutreten wurden Arbeitsgruppen gebildet, die sich zunächst intensiv mit dem Wesen des Rechtspopulismus und schließlich in Workshops mit der Ausarbeitung von Gegenstrategien beschäftigt haben.

Junger Rat - Ich wähl' mir die Welt

Projektträger
Junger Rat und Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein

Foto: Junger Rat Kiel

Politik ist nicht langweilig, es liegt an mir, was ich daraus mache!
Unter diesem Motto lud der Junge Rat in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Schleswig-Holstein und unterstützt von der Partnerschaft für Demokratie in Kiel auch 2017 wieder Kieler Erstwählerinnen und Erstwähler dazu ein, angesichts anstehender Landtags- und Bundestagswahlen politisch aktiv zu werden. Das 2016 entwickelte Projekt „Ich wähl‘ mir die Welt“ bietet Jugendlichen die Möglichkeit, sich auf dem sogenannten "Marktplatz für politische Möglichkeiten" auf Augenhöhe und direkt mit Politik und ihren Vertretern auseinanderzusetzen. So kamen am 20. März 2017 Erstwählerinnen und Erstwähler, unterschiedlichste Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen, Politiker und Referenten im Kieler Rathaus zusammen, um miteinander aktiv in Kontakt und Diskussion zu treten.
Die vom Jungen Rat und der Heinrich Böll Stiftung Schleswig-Holstein gemeinsam erarbeitete Themenbox befasst sich ergänzend zum Lehrplan neben der Vermittlung von Informationen über politische Inhalte und politische Strukturen eben auch mit der eigenen, ganz persönliche Rolle in der Demokratie und wird als kompakte didaktische Unterrichtseinheit Fachlehrerinnen und Fachlehrern zur Verfügung gestellt.

Für mehr Informationen:
jungerrat-kiel.de
boell-sh.de

 

Nähwerkstatt für geflüchtete Frauen

Projektträger:
Willkommensinitiative Friedrichsort, WIF e.V.

Foto: Zauberwerk WiF e.V.

In Kooperation mit der ZBBS e.V., der AWO Kiel und gefördert von der Partnerschaft für Demokratie in Kiel hat dieses Projekt zum Ziel, geflüchteten Frauen abseits ihrer familiären Verpflichtungen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch die Teilnahme an einem Intensivkurs im Nähen zu ermöglichen und so Raum und Gelegenheit zu schaffen mit engagierten Kielerinnen und Kielern über die Arbeit in Kontakt und Austausch zu treten. Angesprochen werden geflüchtete Frauen, zumeist mit mehreren Kindern, in Großunterkünften und in vereinzelter Wohnlage, die durch individuelle traumatisierende Erlebnisse in der Teilhabe an standardisierten Integrationsmaßnahmen beeinträchtigt sind und Kieler Frauen, die ihre Nähfertigkeiten in dieses Projekt mit einbringen und weitergeben gleichermaßen. Der Verein WiF e.V. betreibt eine Nähwerkstatt in der Großunterkunft Schusterkrug, Kiel-Holtenau und stellt für dieses Projekt ein Team aus Schneiderinnen, Sozialpädagoginnen und Erzieherinnen zusammen. Die ZBBS stellt die dazu erforderlichen Maschinen kostenlos zur Verfügung, die AWO Kiel, Trägerin der Großunterkunft den dazu erforderlichen Großraum, inklusive der Raumnebenkosten. Mehrmals pro Woche wird in diesem Raum ein Nähkurs durchgeführt. Dazu gehört eine qualifizierte Kinderbetreuung, die die breit altersgemischten Kinder betreut.
Die Nähkurse finden außerhalb der Betreuungszeiten von Schule und Kita statt.
Die Nähgruppe fertigt unter Anderem Schlafsäcke für Neugeborene in der Kinder-Intensivstation der Universitätsklinik Kiel UKSH, die dort gerne angenommen werden.
Die Übergabe der gefertigten Schlafsäcke erfolgt stets persönlich, wodurch es den geflüchteten Frauen, engagierten Kielerinnen und Klinikpersonal ermöglicht wird aktiv miteinander in Kontakt zu treten und einander kennenzulernen.
Am Ende des Projektes steht eine Prüfung zum Erwerb eines Nähführerscheins.
Dazu werden theoretische Grundlagen vermittelt und praktische Übungen in zwei Qualifizierungsbausteinen durchgeführt: Aufbau, Einsatz und Pflege der Nähmaschinen und die Herstellung vorgegebener Produkte.

Kiel CREARtiv-Forumtheater

Projektträger
Kiel CREARtiv e.V.

Ziel des von der Partnerschaft für Demokratie in Kiel unterstützten Projektes ist der Aufbau einer jungen CREARtiv-Forumtheatergruppe nach brasilianischem Vorbild, bestehend aus SchülerInnen und jugendlichen Geflüchteten. Vielfalt soll als Bereicherung und Normalität begriffen und die Flüchtlinge in die Gemeinschaft integriert werden. Mit Mitteln der Kunst soll eine menschliche, künstlerische und zukunftsweisende Begegnung ermöglicht werden. Im gemeinsamen Tun entsteht ein interdisziplinäres Gesamtkunstwerk welches mehrmals vor Ort gespielt wird. Durch die positive Konfrontation soll ein Perspektivenwechsel erreicht und allen Beteiligten (TeilnehmerInnen, ZuschauerInnen) die Möglichkeit gegeben werden, den Blick zu öffnen und etwas anderes kennen zu lernen, Feindbilder und Stereotypen abzubauen, Akzeptanz und Toleranz zu erleben. Über die Kunst werden den TeilnehmerInnen ein Ausdrucksmittel und eine Stimme verliehen. Im gemeinsamen Tun erwerben sie eine Vielzahl von Sach- und Sozialkompetenzen. Bei der Arbeit und durch die professionelle Aufführung erfahren die jungen Jugendlichen Wertschätzung und Erfolgserlebnisse, die nachhaltig zur Stärkung der Persönlichkeit beitragen.
Das Projekt besteht aus drei aufeinander aufbauenden Modulen. Erstes wird noch 2017 umgesetzt und umfasst das Kennenlernen, das Entdecken und das erste Erproben. Die Ansprache erfolgt durch Workshopangebote an Schulen und Jugendeinrichtungen in enger Zusammenarbeit mit der ZBBS e. V..

Für mehr Informationen: www.kielcreartiv.de

Demonstration "Kiel ist weltoffen"

Projektträger:
Junger Rat

Unterstützt von der Partnerschaft für Demokratie in Kiel hat der Kinder- und Jugendbeirat Kiel am 16. September 2017 dazu aufgerufen, unter dem Motto "Kiel ist weltoffen" für mehr Toleranz und Akzeptanz auf die Straße zu gehen und damit ein deutliches Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Gemeinsam mit weiteren Jugendverbänden wie der Sozialistischen Jugend, der Grünen Jugend, der Linksjugend und den Jungen Liberalen marschierten Hunderte vom Vinetaplatz in Gaarden zum Rathausplatz. Dass eine weltoffene, tolerante Jugend nicht nur in der Überzahl sondern auch lauter ist als die schrillste rassistische Phrase, haben die aktive Beteiligung und der positive Nachhall dieser Demonstration deutlich unter Beweis gestellt.

"Let's get together" - Eine Begegnungsparty

Projektträger:
Junger Rat

Das Kurzprojekt ‚Let’s get together‘ richtet sich an alle 12-25 jährigen in Kiel, unabhängig von Geschlecht, Religion oder Nationalität. Unterstützt von der Partnerschaft für Demokratie Kiel werden der Junge Rat und Kiel hilft Flüchtlingen gemeinsam Gastgeber einer Party sein, auf der Geflüchtete mit jungen Kielerinnen und Kielern zusammenkommen. Im Fokus stehen der Aspekt der Begegnung von Kulturen und das Feiern von Vielfalt. Die Veranstaltung wird am 02.12.2017 von 18 bis 22 Uhr im Waisenhof stattfinden. Für Speis‘ und Trank wird gesorgt sein. Hierfür hat sich ein syrischer Koch mit Geflüchteten zusammengetan. Die Veranstaltung, das Essen und die Getränke (alkoholische Getränke werden nicht ausgeschenkt) sollen für alle Gäste kostenlos sein.

Kultursegler wirbt für Wahlbeteiligung

Projektträger:
Förderkreis Schauspiel und Sprache g.e.V.

Im Auftrag des Projekts „Demokratie leben“, gefördert durch die Bundesregierung und die Landeshauptstadt Kiel, stach der Kultursegler der Schule für Schauspiel Kiel eine Woche vor der Bundestagswahl am 24.09.2017 in See. Ausgestattet mit einer vier Meter langen LED Laufschriftanzeige versorgte der kleine Segler mit großem Auftrag die Kieler Bürgerinnen und Bürger täglich von 11 Uhr bis 18 Uhr täglich Förde auf-/ und abwärts mit Zitaten und Aufrufen, die an das demokratische Gut der freien Wahl und die Pflicht jedes Wahlberechtigten erinnern sollte, dieses Gut durch die Teilnahme an der Bundestagswahl aktiv zu erhalten und zu schützen.
„Demokratie heißt, die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt sein (Jeannine Luczak); „Die Würde des Menschen besteht in der Wahl“ (Max Fritsch); „Wählen gehen ist wie Zähneputzen: Es ist lästig, aber wenn man’s nicht macht, wird’s braun“ (Hanna Jauer) …
Die stetig wechselnden Aufrufe zitierten große Literaten, Philosophen, Menschen des öffentlichen Lebens und Bürgerinnen und Bürger Kiels gleichermaßen und gaben humorvollen wie ernsthaften Anstoß, sich der eigenen Verantwortung bewusst zu werden und Demokratie aktiv mitzugestalten. Durch das spätsommerlich schöne Wetter wurde die Botschaft auf der Laufschriftanzeige tausendfach gesehen und hundertfach gefilmt oder fotografiert, von flanierenden und sitzenden Menschen am Ufer, auf den Fördedampfern, Kreuzfahrern, Fährschiffen und Oldtimern, von den Seglern- und Motorbootfahrern auf der Innenförde mit dutzendfachen positiven Rückmeldungen über Gestik und Mimik der Lesenden.

Lesung zum Matrosenaufstand

Projektträger:
Partnerschaft für Demokratie in Kiel

Die Stadt Kiel erinnert sich im kommenden Jahr an den Matrosenaufstand vom November 1918, der zum Ende des 1. Weltkrieges und des Kaiserreichs führte. Aber bereits im September 1917 verloren Mitglieder der Antikriegsbewegung unter den Marienematrosen ihr Leben: Obermatrose Max Reichpietsch und Heizer Albin Köbis. Am 100. Todestag dieser Persönlichkeiten der Matrosenrevolte 1917 erinnerten die Landeshauptstadt Kiel und der Verein TheaterMuseumKiel e.V. mit einer Lesung an die damalige Zeit. Am 05. September um 17 Uhr gaben unter dem Titel „1917 – Aus Hunger zur Revolution“ der Schauspieler Siegfried Jacob (Theater Kiel), Kulturreferent Rainer Pasternak (Partnerschaft für Demokratie Kiel) und Horst Stenzel (freier Schauspieler) auf dem Flur der Ratssaaltribüne intensive Einblicke in zeitgenössische Texte, Sammelbilder und Auszüge aus Tagebüchern und autobiographischer Schriften unter anderem von Gorch Fock, Joachim Ringelnatz und Theodor Plivier und vermittelten so über 50 interessierten Besuchern ein eindringliches Stimmungsbild der Kriegsmarine am Vorabend der 1918er Revolution.
Aufgrund der großen Nachfrage ist eine Wiederholung der Veranstaltung in Planung.

Projekte 2016

Lotsenprojekt

Projektträger:
ZBBS e.V.

Das Lotsenprojekt wurde auch 2016 sehr erfolgreich fortgesetzt. Innerhalb des Projektes werden Flüchtlinge, die schon länger in Kiel wohnen, integriert sind und sich in unserer Gesellschaft zu Recht finden, zu sogenannten Lotsen ausgebildet. Sie helfen neu in Kiel ankommenden Flüchtlingen in ihrer Muttersprache sich zu orientieren und begleiten sie zum Beispiel bei Behördengängen und Arztbesuchen. Darüber hinaus haben sich die Lotsen zu einer sehr engagierten und aktiven Gruppe entwickelt, die beispielsweise auf der Kieler Woche für interkulturelle Offenheit geworben und zum Austausch eingeladen hat, sowie gemeinsame Veranstaltungen organisiert.

Weitere Infos zum Lotsenprojekt: https://www.zbbs-sh.de/projekte/

Festival am kleinen Strand 2016 - No Nation – just People!

Projektträger
Anstatt e.V.

Das Festival am kleinen Strand von Friedrichsort wurde vor fünf Jahren aus Mitteln des LAPs etabliert, um den Strand von den Rechtsextremen zurückzuerobern. Mit Erfolg findet jedes Jahr gefördert vom Bundesprogramm das Festival am kleinen Strand statt und hat zur Folge, dass die breite Öffentlichkeit sich gemeinsam gegen den Rechtsextremismus in Friedrichsort positioniert und die Rechtsextremen zurückgedrängt hat. Auch dieses Jahr fördert die Partnerschaft für Demokratie Kiel das Festival mit dem Titel No Nation - Just People!

Schulhof-CD Verteilung

Projektträger
Heinz Ratz

Mit der Partnerschaft für Demokratie Kiel wurde 2015 die Herstellung von Schulhof-CDs für Kiel bei Heinz Ratz in Auftrag gegeben, um eine CD zum Verteilen auf Schulhöfen zu haben, die gegen die CDs von Rechtsextremisten für Aufmerksamkeit sorgen sollen. 2016 wird diese CD medienwirksam mit dem Musiker Heinz Ratz an den Schulen verteilt werden.

Marionettenwerkstatt für Flüchtlingskinder

Projektträger
Peter Beyer

Foto: Peter Beyer

Schon 2015 tourte Peter Beyer für die Partnerschaft für Demokratie in Kiel durch die Flüchtlingsunterkünfte und verstand es auch ohne große Worte Kindern zu zeigen, wie man mit einfachen, recycelten Materialien eigene Marionetten bastelt. Der Kieler schafft es in nur kurzer Zeit den Kindern ein Lächeln zu entlocken und große Spielfreude aufkommen zu lassen. Das erfolgreiche Projekt wurde auch 2016 fortgesetzt und ermöglichte es weiteren Kinder ihre kreative Ideen zu verwirklichen und gemeinsam viel Spaß zu erleben. Aus Materialien, die andere Menschen wegwerfen, werden tolle Marionetten, Handpuppen, Schmetterlinge, Masken, Maikäfer gebaut - upcycling eben!

New Ways for Newcomers

Projektträger
ZBBS e.V.

Foto: ZBBS e.V.

Das Bildungsprojekt “New Ways for Newcomers” richtet sich an geflüchtete Menschen. Es werden Bildungsangebote von Geflüchteten für Geflüchtete in den Sprachen Arabisch, Farsi, Dari, Kurdisch und Tigrinisch angeboten.

Infoveranstaltung/Workshop

Projektträger
Kulturzentrum Kaukasus

Infoveranstaltung zum Thema: „Mein Nachbar ist Muslim. Gefahr oder kulturelle Bereicherung“. Mittels wissenschaftlich belegten Kenntnissen werden Referenten und Vertreter von Judentum, Christentum und Islam gemeinsam mit eingeladenen Gästen über gemeinsame Wurzeln sowie gegenwärtige Perspektiven bezüglich Vielfalt der Kulturen diskutieren.

Weitere Infos zum Kulturzentrum Kaukasus: https://de-de.facebook.com/dieter.valiev

Und was glaubst du?

Projektträger
Kiel CREARtiv e.V.

 

Aufgrund der sehr erfolgreichen Resonanz im Jahr 2015 wurde das Projekt „Und was glaubst Du?“ von der ZBBS in Kooperation mit Kiel Creartiv auch 2016 fortgesetzt. Das Projekt richtet sich an GrundschülerInnen der 3. und 4.Klassenstufe. Themenfeld sind der Glaube und die verschiedenen Glaubensrichtungen. Ziel ist es die Kinder für diese Themen zu sensibilisieren. Unreflektierte Aussagen und Abgrenzungen von anders denkenden Menschen werden durch gemeinsames kreatives Handeln reflektiert und aufgebrochen. Allen Religionen liegen die gleichen Ausgangsfragen zugrunde. Die Gemeinsamkeit ist ein friedlich ausgleichender Grundgedanke, der Menschen wertschätzt. Mit Mitteln der Kunst- und Theaterpädagogik werden die Inhalte und Unterschiede der vier großen Glaubensrichtungen bekannt gemacht und die zugrunde liegende Gemeinsamkeit von friedlichem Ausgleich und Versöhnung erfahren. So wollen wir Vorurteile und Ausgrenzungen entgegenwirken, die später zum Ausschluss Andersglaubender bis hin zu Extremismus und rechtsstaatsfeindlichen glaubensrichtungsbezogenen Orientierungen und Handlungen führen können. Das Projekt umfasst ein Halbjahr und wird von zwei Künstlerinnen betreut.

Jüdisches Leben in Kiel / Broschüre

Projektträger
Jüdische Gemeinde Kiel und Region


Erstellung und Druck von 1500 Broschüren mit Porträts der beiden jüdischen Gemeinden der Kieler Region, einem Glossar jüdischer Begriffe, sowie Zitaten von Interviewpartnern und Reflexionen zum Thema Antisemitismus heute. Die Broschüre dient damit der Unterstützung für einen Austausch mit Jugendlichen und Bürgern zum Thema "Jüdisches Leben in Kiel" und richtet sich insbesondere auch an LehrerInnen und SchülerInnen.

Interkultureller Dialog

Projektträger
Kulturzentrum Kaukasus

Das Projekt „Interkultureller Dialog“ setzt sich für gesellschaftlich-politische Partizipation von Migrant/innen und Flüchtlingen vielfältiger Kulturen ein. Es wurde von einem Bündnis aus dem Kulturzentrum Kaukasus Kiel, der Jüdische Gemeinde Kiel und der Landesmannschaft der Deutschen aus Russland in Kiel ins Leben gerufen.

Im Rahmen des „Interkulturellen Dialogs“ beschäftigte sich ein alters- und gendergemischtes Team von Jugendlichen unterschiedlicher Kultur- und Religionsansichten drei Monate lang mit dem Thema Religionskultur und deren vielfältige Erscheinungsformen im jüdischen, christlichen und muslimischen Leben. Am Donnerstag, den 15.12.20016 lud das Team die Öffentlichkeit zu der Abschlussveranstaltung ein, um gemeinsam eine aufregende Reise durch Zeiten und Kulturen mitzuerleben. Die jungen Experten trugen stolz und mutig ihre spannenden Forschungsergebnisse vor, die sie sich aus ganz unterschiedlichen Quellen, zum Beispiel aus den Medien und heiligen Schriften angeeignet und kritisch reflektiert hatten. Mit einem gesonderten Grußwort sprach der Oberbürgermeister Ulf Kämpfer der vorbildlich entstandenen Kooperation von Juden, Christen und Muslimen der Landeshauptstadt Kiel verdiente Anerkennung aus und lud dazu ein, den Interkulturellen Dialog weiter nachhaltig zu pflegen.

Ich wähl mir die Welt

Projektträger
Junger Rat Kiel

Foto: Junger Rat Kiel

Das Projekt "Ich wähl mir die Welt" besteht aus zum einen aus der Themenbox, die eine eine didaktisch aufbereitete und verschiedenen Lernniveaus angepasste Sammlung von Unterrichtsmaterialien darstellt, die den Kieler Schulen ab der neunten Klasse kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Zum anderen hat das Projekt den "Marktplatz für politische Möglichkeiten" ins Leben gerufen, eine Art Kontaktbörse, um Schülern und Schülerinnen die Chance zu geben, zivilgesellschaftliche Organisationen, Personen aus der politischen Bildung und Parteienvertreter persönlich kennenzulernen, Fragen zu stellen und mit ihnen über die Themen zu diskutieren, die für sie von Belang sind. Ziel des Projektes ist es Lust und Neugierde auf Politik zu wecken.

Weitere Infos unter: http://www.ich-wähl-mir-die-welt.de/

Foto: Junger Rat Kiel

Junger Rat Kiel

Projekte 2015

Lotsenprojekt

Projektträger:
ZBBS e.V.

Foto: ZBBS e.V.

Flüchtlinge, die schon länger in Kiel wohnen, integriert sind und sich in unserer Gesellschaft zu Recht finden, werden als Vorbildfunktion zu Lotsen ausgebildet. Als Lotsen helfen sie neu in Kiel ankommende Flüchtlinge in ihrer Muttersprache, sich zu orientieren und schnellstmöglich zu integrieren. Auch in Bezug auf die zu erwartenden hohen Transit-Flüchtlingen werden Lotsen gebraucht, um der Stadtverwaltung bei ihrer Humanitären-Hilfe und bei Sprachbarrieren zu unterstützen.

Festival am kleinen Strand – „Refugees Welcome“

Projektträger:
Anstatt e.V.

Das Festival am kleinen Strand ist eine Institution für Kiel, die aus dem Bundesprogramm "Toleranz fördern - Kompetenz Stärken" erwachsen ist, da Rechtsextremisten den Strand am Skagerrakufer für sich beschlagnahmten. Der Begleitausschuss des Bundesprogramms in Kiel hat sich diesen Strand über jahrelange kontinuierliche Arbeit mit diesen Festivals, die von da an jährlich stattfinden, zurück erobert. Jedes Jahr wird das Thema der allgemein politischen Situation vor Ort angepasst. 2015 steht das Festival ganz im Zeichen von "Refugees Welcome".

Kieler Schulhof-CD gegen Rechtsextreme

Projektträger:
ZBBS e.V. in Kooperation mit Heinz Ratz

Gemeinsam mit Flüchtlingen produzierte Heinz Ratz eine Schulhof-CD gegen die von Rechtsradikalen an Kieler Schulhöfen verteilten CD.

Buch - Die Heimat der Noon

Projektträger:
Dr. Hassan Humeida

Foto: ZBBS e.V.

Das Buch "Die Heimat der Noon" handelt von einem kleinen Mädchen, dass ihre Geschichte von ihrer Flucht aus ihrem Heimatland mit ihrer Familie in ihre neue fremde und ungewohnte Heimat erzählt. Der Druck weiterer Exemplare wird gefördert, um diese an Schulen, Bibliotheken, Kinder- und Jugendtreffs verteilen zu können. Es finden Lesungen mit dem Autor Dr. Hassan Humeida statt: in Schulen sowie im Rahmen des Programms „Bühne Frei für Geflüchtete“.

Willkommenskonzert, Ausflug und Kochen mit Geflüchteten

Projektträger:
ZBBS e.V.

Zusammen mit Geflüchteten wurde ein Ausflug zum „Hansapark“ unternommen. Der Eintritt wurde vom Hansapark gesponsert. Weiter fanden interkulturelle Tanzveranstaltungen und ein Willkommenskonzert mit Heinz Ratz in der Pumpe statt. Internationales Kochen wurde für alle Interessierten in der Stadtteilschule "Hans Christian Andersen" erfolgreich durchgeführt.
Für Bürger*innen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, hat der ZBBS eine Infoveranstaltung angeboten.

Demokratie Konferenz zum Thema „Grenzen des Ehrenamts“

Projektträger:
ZBBS e.V.

PfD-Partnerschaft für Demokratie lud Flüchtlingsinitiativen zum Austausch in das Kommunikationszentrum „die Pumpe“ ein. Gemeinsam mit Stadtrat Wolfgang Röttgers, Kiels Kulturreferent Rainer Pasternak und Norbert Aust (Begleitausschuss der Partnerschaft für Demokratie) diskutierten die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer über ihre Arbeit.
Mit dieser Veranstaltung gelang es der PfD Kiel, die gesellschaftlich und politisch breitgestreuten Träger der Flüchtlingshilfe erstmalig zusammen und ins Gespräch zu bringen, Verständnis für die jeweils andere Position zu entwickeln und neue Vernetzungen zu initiieren.

„Lebendig | Offen | Bunt“ - Benefizkonzert in Russee

Projektträger:
Rochschule Russee

Das Benefizkonzert „Russee: Lebendig | Offen | Bunt - Ein Stadtteil unterstützt die Asylbewerber im ehemaligen Hotel Rendsburger Hof“ hatte das Ziel, die Integration von Flüchtlingen im Stadtteil voranzubringen. Mit dieser Veranstaltung wurden sowohl finanzielle Möglichkeiten zur Teilhabe geschaffen als auch eine Vernetzung mit Institutionen, Firmen und Privatpersonen ermöglicht.

„Interkultureller Gesundheitstreff“ für Frauen der Flüchtlingsunterkunft im Schusterkrug

Projektträger:
Anja Kühl

Die ZBBS führte in Kooperation mit der Ärztin Anja Kühl das Projekt „Interkultureller Gesundheitstreff für Frauen der Flüchtlingsunterkunft im Schusterkrug“ durch. Neben der Zielsetzung der Gesundheitsförderung erhalten hier geflüchtete Frauen die Möglichkeit sich auszutauschen. Der Gesundheitstreff beinhaltet Beratung, Shiatsu am Stuhl, Yoga und Singen.

ConTakt - Ein Interkulturelles Medienprojekt

Projektträger:
Claudius Carstens / Plattenmonster

Auf dem Gelände der Flüchtlingsunterkunft im Schusterkrug - Kiel, Friedrichsort erstellte eine Gruppe, bestehend aus Flüchtlingen und deutschen Musikern sowie Künstlern, ein Musikstück mit Musikvideo in verschiedenen Sprachen. Parallel dazu entstanden eine audiovisuelle Dokumentation und eine Radiosendung über das Projekt.

Frauenkultur grenzenlos

Projektträger:
Lea Lükemeier

„Frauenkultur grenzenlos“ ist ein Projekt, das geflüchteten Frauen und Kielerinnen eine Plattform zum Kennenlernen und Austauschen bietet. Gemeinsam Tee trinken, basteln, Aktionen durchführen und Freizeitgestaltung senken hier die Barrieren für einen Austausch. So können dgeflüchtete Frauen ihre Deutschkenntnisse verbessern sowie Kontakte knüpfen. Kielerinnen können sich hier für eine tolerante offene Kieler Gesellschaft stark machen.

Marionettenbasteln mit Flüchtlingskindern

Foto: Peter Beyer

Projektträger:
Peter Beyer Marionettenwerkstatt Kiel

Aus Recyclingmaterialien bauen Kinder ab drei Jahren kleine Marionetten, die sie individuell mit Plüsch, Wollresten und allem, was zum Schmücken taugt, ausstaffieren. Die Kinder kleben und bemalen ihre Marionetten, um mit diesen Figuren dann auch zu spielen. Der Workshop vermittelt den Kindern, wie sie lernen, mit einfachen Materialien kreative Ideen zu verwirklichen. Die Marionetten werden auch als Mittler im Sprachunterricht eingesetzt.

Homepage zum Hindenburgufer-Projekt

Projektträger:
Kinderkulturbüro e.V.

Die ZBBS führte in Kooperation mit dem Kinderkulturbüro das Projekt „Fortführung der Homepage zum Hindenburgufer-Projekt 2014“ durch. Mit diesem Projekt wurde für das Jahr 2015 die Domain www.in-die-geschichte-eingehen.de sichergestellt.

Trommeln mit Flüchtlingen

Projektträger:
Musiculum

Für Flüchtlinge, die nur wenig oder gar nicht die deutsche Sprache beherrschen, bieten sich hier Begegnungen und Austausch über die Musik an. Insbesondere das gemeinsame Trommeln eignet sich, um den Zugang zueinander zu öffnen und Sprachbarrieren zu überwinden. Trommeln verbindet Kinder und Jugendliche miteinander, bringt sie zum Lachen und gibt ihnen Energie. Sie können eigene Rhythmen entdecken und mit Klängen und unterschiedlichen Percussionsinstrumenten experimentieren sowie eigene Musikinstrumente bauen. Sie haben die Möglichkeit, ihre Kultur und musikalischen Ausdrucksweisen aus den Heimatländern mit einzubringen. Neben den Flüchtlingskindern soll eine feste Gruppe von Kieler Kindern auch am Projekt teilnehmen.

„On Water“ - Ausstellungsprojekt 18. Oktober - 8. November 2015

Projektträger:
Heino Schomaker

„On Water“ ist eine Ausstellung im Atelierhaus im Anscharpark in Kiel mit Arbeiten von Refugee Report | Kemal Vural Tarlan und Jon Davis | Sigrun Drapatz. In der Ausstellung wird mit künstlerischen Mitteln das Phänomen Flucht thematisiert und lässt Flüchtende dabei selbst zu Wort kommen.  Das begleitende Veranstaltungsprogramm wird einzelne Aspekte des Themas Flucht gezielt beleuchten. Dabei werden insbesondere Fluchtgründe, zum Beispiel die dramatischen Lebenssituationen von Menschen in Teilen dieser Welt, veranschaulicht.

Interkulturelle Wochen: Festival "Soundcheck"

Projektträger:
Jannes Willrodt

Im Rahmen der interkulturellen Wochen wurde das Festival "Soundcheck" im Sport- und Begegnungspark Gaarden veranstaltet. Die interkulturellen Wochen stehen dieses Jahr unter dem Motto „Vielfalt in Kiel“. Mit dem Festival möchten wir theoretische Begriffe wie „Willkommenskultur“ oder „Interkultureller Austausch“ in die Praxis umsetzen. Es ist ein Tag der Begegnung mit verschiedenen Kulturen, mit Jung und Alt, mit verschiedenen Musikrichtungen und Kulturgenres – vor allem sind es Begegnungen auf Augenhöhe und mit gegenseitiger Wertschätzung.

Und was glaubst du?

Projektträger:
Kiel CREARtiv e.V.

Das Projekt richtet sich an GrundschülerInnen der 3./4.Klassenstufe. Themenfeld sind der Glaube und die verschiedenen Glaubensrichtungen. Ziel ist es, Kinder für diese Themen zu sensibilisieren. Unreflektierte Aussagen und Abgrenzungen von anders denkenden Menschen werden durch gemeinsames Handeln reflektiert und aufgebrochen.
Mit Mitteln der Kunst- und Theaterpädagogik werden hier Inhalte und Unterschiede der vier großen Glaubensrichtungen bekannt gemacht und die zugrunde liegende Gemeinsamkeit von friedlichem Ausgleich und Versöhnung erfahren. So wollen wir Vorurteilen und Ausgrenzungen entgegenwirken.

Rechtsberatung für Flüchtlinge: „Refugee Law Clinic“

Projektträger:
Refugee Law Clinic Kiel e.V.

An dem Hamburger Modell Law Clinic für Flüchtlinge inspiriert, wird nun auch in Kiel über Jura-Studierende gemeinsam mit dem Rechtsanwalt Thomas Jung eine Refugee Law Clinic für Kiel eingerichtet. Hier wird Flüchtlingen kostenlose Rechtsberatung angeboten.

Inklusion zwischen Jugendbeirat und Flüchtlingen

Projektträger:
ZBBS e.V.

Die Kandidaten des neu zu wählenden Jugendbeirats im November werden gemeinsam mit Flüchtlingen einen begleiteten Ausflug in einen norddeutschen Freizeitpark unternehmen. Ziel ist es, jugendliche Multiplikatoren für die Flüchtlingssituation zu sensibilisieren, Barrieren aufzubrechen und der gemeinsame Spaß im Umgang miteinander. Ein Projekt im Zeichen der Inklusion.

Erstellung einer Präventionsbroschüre für Kiel gegen Antisemitismus

Projektträger
Jüdische Gemeinde e.V.

Diese Broschüre dient nicht nur der Aufklärung über Jüdisches Leben in Kiel, sondern verbindet darüber hinaus auch noch die zwei ansässigen Jüdischen Gemeinden in Kiel. In diesem Jahr soll es ausschließlich um die Erstellung der Broschüre gehen.